Mehr über den Atem

 

Atem spiegelt, einem Seismographen gleich, die sensiblen Vernetzungen seelischer, körperlicher und mentaler Vorgänge im Menschen. Unser Leben schreibt Atem-Geschichte!

 

So wie wir atmen, was ein andauerndes wundervolles Stoffwechsel- und Bewegungspulsieren ist, formt es unsere Körperstruktur und-haltung, und dies bis in feinste neuronale Verknüpfungen. Umgekehrt, so wie sich unsere Körperhaltung über Jahre gestaltet hat, so ergeben sich mit den Jahren quasi typische Atemmuster.

 

Momentan erlebte Stimmungslagen und körperliche Herausforderungen erschweren oder erleichtern zudem unseren Atemfluss. 

 

Atem-Wahrnehmung ist ein Empfindungsweg mit uns selbst, wie ein Spaziergang in der Natur, in der wir uns von unserer Körperlandschaft und von unserem Reichtum überraschen lassen können.

 

Atem darf natürlich fliessen, welchen Rhythmus er gerade auch hat. Nichts wird hier erzwungen oder geleistet im Sinne von "Richtigatmen/-machen müssen", sondern beobachtet und gespürt. Jedoch entdecken wir dabei vielleicht genau jenes Verhalten, welches von Klein auf antrainiert und Gewohnheit ist und heben damit einen grossen Schatz an gebundener Lebenskraft !

 

Atem in Kontakt mit unserem Herzen - Zwerchfell und Herz sind schwingend miteinander verbunden - kann eine klare vermittelnde Kraft sein, mit der wir Unbewusstes, Verdrängtes in das erkennende und annehmende Bewusstsein heben können. So werden diese Erfahrungen dann bewusst angenommen und integriert.

 

Dies ist ein wertschätzender, achtsamer Umgang mit sich selbst und dient dem ganzheitlichen Wohlbefinden. 

 

Freude an lebendiger Spannkraft, Herzensmut und Vertrauen in das eigene Selbst, lassen in das eigene Aufblühen erwachsen, und Selbstheilungskräfte sind ordnend aktiv.